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Was treibt Sie eigentlich zu Spitzenleistungen?

Die MotivStrukturAnalyse MSA
Die Motivstrukturanalyse ist ein innovatives Instrument, um die Grundmotive eines Menschen zu erfassen. Sie klärt die Frage, welche inneren Antriebskräfte jemanden bewegen und motivieren.
Jedes Grundmotiv ist ein dauerhafter Motivator der individuellen Fähigkeiten und Potenziale eines Menschen, sofern das Motiv gelebt wird.
Mitarbeiter zeigen dann höchste Einsatzbereitschaft und Leistungswilligkeit, wenn sie eine Tätigkeit ausüben, die Ihre stärksten Grundmotive befriedigt.
So erleben Sie die Arbeit als erfüllend.

Der Nutzen
Wofür können Sie die MSA nutzen?
Für zuverlässigere Personalentscheidungen durch die Erfassung der Motivstruktur bei Personalauswahl und Potentialanalyse
Für produktivere Teamarbeit durch effektive Zusammensetzung der Teams
Für bessere Ergebnisse durch mehr Verständnis und
Für weniger Reibungs-Verluste zwischen Mitarbeitern und Führungskräften
Für intensivere Mitarbeiterbindung durch verbesserte Arbeitszufriedenheit und gesteigerte Leistungsbereitschaft

Hier finden Sie 3 Beispiele aus der IT-Branche zum Thema:
Teamerweiterung (Personalauswahl)
Teammanagement(Führung/Kommunikation)
Teamzusammensetzung 

Hintergrund
Die MotivStrukturAnalyse MSA wurde nach international geltenden testtheoretischen Maßstäben wissenschaftlich entwickelt, um die individuelle Grundmotivstruktur eines Menschen vollständig erfassen und abbilden zu können.
Sie beruht auf zentralen Modellen der Persönlichkeits- und Motivationspsychologie, die unter anderem von Gordon Allport in den 30er Jahren und in neuerer Zeit von Deci, Ryan, Robert Costa, Paul McGrae, William McDougall, Abraham Maslow,und Steven Reiss formuliert wurden.
Es gibt zeitüberdauernde, stabile Merkmale eines Menschen : sein Temperament oder seinen Charakter sowie seine innere Motivation zu handeln. Man kann heute von folgenden fundamentalen, von innen heraus wirkenden ( "intrinsischen" ) Motivklassen ausgehen: Wissen, Ehre / Moral, Macht, Status, Ordnung, Sicherheit, Freiheit, Beziehung, Familie / Umfeld, Idealismus, Anerkennung, Wettkampf / Leistung, Risiko / Stress, Essen, Körperliche Aktivität und Sinnlichkeit.

Überblick über die Motive

Hier die 16 Grundmotive mit den jeweils zwei Ausprägungen:

  1. Wissen
    - intellektuell: Freude am „Denken“ an sich, Wissen sammeln, „Neu“gierig sein, Dingen „auf den Grund gehen“
    - pragmatisch: “Praktisch sein", Anwendungsorientierung, zeitnahes „Jetzt-Machen“, nutzenorientiert denken und handeln
  2. Ehre / Moral
    - prinzipienorientiert: Kodexorientierung, Loyalität, moralische Integrität, Tradition, Werte und
    Normen schätzen und wahren
    - zweckorientiert: Zielorientierung, Loyalität nicht als Selbstzweck, situative Flexibilität wichtiger als Prinzipien
  3. Macht
    - führen: Einfluss ausüben, Führung und Verantwortung übernehmen, Leistung bringen, Kontrolle über Andere und Anderes haben wollen, Richtung bestimmen
    - geführt: Keine Macht ausüben, übernimmt ungern Verantwortung für Andere, Führung akzeptieren, kann sich gut ein- und unterordnen, dienstleistungsorientiert
  4. Status
    - elitär: Erfolg anstreben, „sich abheben“ bspw. durch Reichtum oder Titel, öffentliche Aufmerksamkeit und Ansehen suchen, Orientierung an Marken und Trends, fühlt sich der Elite zugehörig
    - bodenständig: auf Gleichheit bedacht, wenig Interesse an öffentlicher Wahrnehmung, legt wenig Wert auf Titel und den Besitz von Statussymbolen
  5. Ordnung
    - strukturiert: Wünscht sich Stabilität, Klarheit und Detailgenauigkeit bei Abläufen und Strukturen, hält definierte Prozesse ein; Konstanz wahren, Tendenz zur Pedanterie, pflegt Rituale
    - flexibel: Spontaneität schätzen, Regeln vermeiden oder umgehen, versucht aus Strukturen auszubrechen, Freiräume suchen und zulassen, Kreativität, kann Unordnung ertragen
  6. Materielle Sicherheit
    - festhalten: Sammelt Güter und häuft Besitz / Eigentum an, Materielles bewahren und erhalten, Geld zusammenhalten und sparen
    - großzügig: Kann sich leichter von Dingen trennen oder diese verleihen, wenig Interesse an Sammeln oder Sparen, hängt wenig an materiellen Dingen, Tendenz zur Verschwendung
  7. Freiheit
    - eigenständig: Selbstgenügsamkeit, emotionale Selbstbestimmung, Autarkie, sucht Unabhängigkeit
    - team-orientiert: Bindungen, Gemeinsamkeiten, sucht und schätzt emotionale Abhängigkeit und Unterstützung von anderen
  8. Beziehung
    - kontaktfreudig: sehr kommunikativ, Freundschaften suchen und pflegen, Freude, Humor, Geselligkeit schätzen
    - distanziert: Zurückgezogen, eher introvertiert, braucht Abstand, grenzt sich gerne ab, ernsthaft
  9. Familie / Umfeld
    - fürsorglich: Aktives Familienleben schätzen, Fürsorglichkeit für Kinder bzw. das soziale
    Umfeld, intensive Zuwendung geben und annehmen können
    - partnerschaftlich: Eher auf Selbstverantwortung setzend, will nicht, dass Kinder/Mitarbeiter
    oder sein engeres Umfeld abhängig von ihm ist, möchte Verantwortung
    auch delegieren können
  10. Idealismus
    - idealistisch: soziale Gerechtigkeit und Fairness, zum Wohl Anderer handeln ohne eigenen Nutzen; sich für andere Interessengruppen einsetzen, „Sozialromantiker“, „Weltverbesserer“
    - realistisch: Jeder ist für sich verantwortlich, akzeptiert Gegebenheiten, akzeptiert, dass er nicht alleine die Welt verbessern kann; persönliche Nutzenoptimierung
  11. Anerkennung
    - sensibel: Sucht soziale Akzeptanz und Bestätigung durch Andere, Lob als Treibstoff,
    reagiert eher sensibel auf Kritik und empfindlich auf Widerspruch
    - selbstsicher: Kann Kritik aushalten, ist selbstbewusst, motiviert sich selbst, d.h.
    unabhängig vom Feedback Anderer
  12. Wettkampf / Leistung
    - kämpferisch: Konkurrenz suchen, wettkampforientiert, will kämpfen und gewinnen, sucht Vergeltung, will sich messen
    - ausgleichend: Konflikte vermeiden, Harmonie anstreben, Streit schlichten, sucht den
    Konsens
  13. Risiko / Stress
    - stress-robust :Belastbar, schätzt Herausforderungen, Mut zur Veränderung, Freude an Neuem, Risikobereitschaft
    - stress-empfindlich: Will Fehler und Veränderungen vermeiden; sucht Stabilität und
    Verlässlichkeit, liebt und pflegt die eigene Komfortzone
  14. Essen
    - genießerisch: Isst gerne viel und / oder gut; beschäftigt sich gerne mit „Essen“, Denken
    und Handeln ist oft auf Essen ausgerichtet
    - genügsam: „Essen“ als Nahrungsaufnahme, wenig genussorientiert, Essen um Hunger
    zu stillen
  15. Körperliche Aktivität
    - bewegungsfreudig: bewegt sich oft und gerne, hält sich gerne fit, betätigt sich oft sportlich
    - bequem :Meidet körperliche Betätigung, Bewegungsmuffel, wenig körperorientiert
  16. Sinnlichkeit
    - sinnlich: Genießt lustvolles Leben und Sexualität, Freude an Schönheit, Design,
    Kunst und Ästhetik
    - nüchtern: Betrachtet Sinnlichkeit nicht als Lebenselixier, schätzt Nüchternheit und
    Purismus