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Coloursworld Weblog

04.05.08  "Emotionen bewegen Menschen! - BDVT Camp 2008

13.01.08  "Was bewegt Menschen wirklich?

02.01.08  "Emotional Archaeologie

30.12.07  "Soziale Inkompetenz in sozialen Einrichtungen?

09.12.07  "das URS-Prinzip - Methoden zu mehr Selbstführung

23.11.07  "Unser emotionales Gehirn - wie schlau ist unser Bauch?

17.11.07  "Selbstführung und Teamführung - Niemand ist eine Insel

08.08.07  "Nachdenkenswertes über Gerede und Getratsche

26.07.07  "Das erschöpfte Ich - wie erkennen Sie einen Burnout Zustand?

24.07.07  "1.Ausbildungs-Baustein "Persönlichkeits-Analyse" ein voller Erfolg!

 

Emotionen bewegen Menschen! - BDVT Camp 2008
04.05.2008
 
Ein wirkliches Ereigniss war das BDVT-Trainer Camp in Zeulenroda. 

Da war ein japanischer Bushido-Ritter, Peter Rütter, der uns mit Kampf -und Stocktechniken in unsere eigene Kraft geführt hat. Mit einem, mal gezischten, mal donnernden "Hat" schlug jeder sein Holzbrett am Schluss der 1,5 Stunden in mindestens zwei Teile. Manchmal waren es auch drei.
Oder ein Künstler, Markus Wortmann, der mit japanischer Tuschmalerei, die beiden Camptage begleitete und in beeindruckender Einfühlsamkeit und humorvoller Klarheit den Besuchern die vielen Zwischentöne am Rande präsentierte.

Da gab es die glockenhellen Stimmen von 2 Trainerinnen, wie in einer Musicalszene auf einer Treppe mitten im Raum, klar und still ohne instrumentale Begleitung schwebten die Rosen durch den Raum.

Es gab natürlich auch noch spannende Vorträge und interessante Workshops, die mich die Dinge mit einem Sidestep mal wieder aus einer anderen Richtung betrachten lassen.

Ich bin im BDVT - weil es eine Expertenplattform ist, wo ich Menschen mit Herz und Verstand treffe.

Kommen Sie doch auch!

Unsere nächste Veranstaltung findet am 20.Mai 2008 statt. von 19.00 bis ca. 21.00 Uhr in Bamberg, Kirschäckerstr..

Thema "Ich bin Viele - das Innere Team erfolgreich führen".
Referentin: Ute Reingard Schmidt

Um Anmeldung wird gebeten: Monika Hödl Tel. 09549/7045

 


Was bewegt Menschen wirklich?
13.01.2008
 

Allen menschlichen Verhaltensweisen liegen 18 Basis-Motive zugrunde. Dese neue wissenschaftliche Erkenntnis revolutioniert Glaubenssätze der Arbeits- und Motivations-Psychologie.
Jedes dieser Grundmotiv ist ein dauerhafter Motivator der individuellen Fähigkeiten und Potenziale eines Menschen, sofern das Motiv gelebt wird.
Mitarbeiter zeigen dann höchste Einsatzbereitschaft und Leistungswilligkeit, wenn sie eine Tätigkeit ausüben, die Ihre stärksten Grundmotive befriedigt.
So erleben Sie die Arbeit als erfüllend.
Hier geht´s zum kostenlosen Test von 5 Grundmotiven:

die fünf Grundmotive sind Freiheit, Beziehung, Familie, Idealismus und Hilfe / Fürsorge.

Für einen ausführliche Test der 18 Motive rufen Sie uns an, wir informieren sie gerne ausführlicher darüber oder lesen sie die Broschüre:
Bessere Personalentscheidungen mit der MSA MotivStrukturAnalyse

 


Emotional Archaeologie
02.01.2008
 
Archäologen sind Menschen, die scheinbar wertlose Scherben aus längst vergangener Zeit ausgraben und mit viel Geduld zu einem Gesamtbild zusammensetzen, so dass wir Geschichte erkennen können und sie für uns erlebbar wird.
Manchmal hatte ich mich in meiner Arbeit als Coach als einen „Emotional-Archäologen" bezeichnet, also jemand der längst verschüttete Emotionen ausgräbt und sie zu einem Gesamtbild zusammensetzt.
Dies ist ein Gedicht, welches ich von einem Coachee-Klienten zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.
Wir haben bis jetzt etwa ein Jahr zusammen gearbeitet.

Vielleicht erfreuen Sie sich an diesem Gedicht genauso wie Ich.
Es hat mich tief berührt!
Wenn Du Dich suchst,
Dich drehst vom Her zum Hin,
Du in Dir gräbst und Dich verfluchst
nach Soll fragst und nach Sinn

Will ich Dir zur Seite stehen in diesen Nebeltagen,
helfe suchen, stelle Fragen, zeige Dir ein Wie
und betreibe sozusagen
Emotional-Archäologie

Mit meinen leisen Worten
reich ich Dir die Hände
leite Dich zu tiefen Orten:
Dein inneres Gelände

Dort graben wir nach Dir,
zertrümmern manch Gemäuer.
Lassen warme Farben hier
und vertreiben Ungeheuer

Ich schenke Rot, und säe Grün und
Gelb und reiche Farbenwelten.
Gehe Dingen auf den Grund
die deinen Weg verstellten.

Und dann erwacht dein Steuermann!
Ruft beisammen die Gesellen!
Da steht dein Team und packt jetzt an
und Du spielst mit Wind und Wellen.

So leise wie ich kam
Will ich wenden meinen Blick
Lasse nur behutsam
Eine kleine Blume zurück

 


Soziale Inkompetenz in sozialen Einrichtungen?
30.12.2007
 

Ein Beispiel aus den letzten Wochen:

Eine junge Frau mit Missbrauchserfahrungen stellt sich Ihrer Erfahrung. Sie entscheidet sich für eine Coaching-Begleitung.
Nach einem halben Jahr gemeinsamer Arbeit ist Sie überglücklich über eine lang ersehnte Schwangerschaft mit Ihrem jetzigen Mann.
Bei Ihrem zweiten Arztbesuch erfährt Sie, dass der Embryo leider keine Herztöne hat.Ihr wird ein „Eingriff“, also ein Abbruch empfohlen.

Im Krankenhaus Pegnitz wird Sie wie ein Stück Ware durch die Formalitäten geschleust.Anstatt Ihr den Eingriff zu erklären, zu erläutern was gemacht wird, bemerkt Sie grade noch bevor sie sich nicht mehr gegen die zunehmende Mattheit wehren kann und einschläft, dass dies wohl die Spritze mit der Betäubung für die Operation gewesen sein muss.

Nachdem Sie aufwacht, klagt Sie über zunehmende Übelkeit und einen starken Drang auf die Toilette, worauf Ihr die Schwester erklärt, sie müsse nicht auf die Toilette. Auf Ihre Entgegnung, doch Sie müsse auf die Toilette, entgegnet Ihr die Schwester noch mal, nein, außerdem könne Sie ja sowieso nicht aufstehen. Das ganze passiert, während Sie in einem Rollstuhl sitzt, sie hat kein Bett.

Ihr Fazit: Egal was Sie jemals haben wird, in dieses Krankenhaus geht Sie nicht mehr.

Soziale Inkompetenz in sozialen Einrichtungen?

Können sich Krankenhäuser so einen sozial inkompetenten und dilettantischen Umgang mit Ihren Kunden leisten? Ich dachte bisher, Krankenhäuser seien seit geraumer Zeit Unternehmen, welche nach marktwirtschaftlichen Kriterien geführt werden? Hat sich noch nicht herum gesprochen, dass dazu auch der Kunde, also der Patient gehört?

Wir sprechen hier von keiner Sozialhilfeempfängerin, sondern einer potentiellen Kundin von morgen.

Also müsste doch so ein Gesundheits-Betrieb alles daran setzen, um heutige Kunden, die eben die Kunden von morgen sein werden, in menschlich, mitfühlender Weise in solchen psychischen Ernstsituationen zu begleiten, Jeder von uns weiß, das Krankheit, wie auch immer sie aussieht, eine Höchstbelastung für unser menschliches Nervenkostüm darstellen kann.

Ja, auch wir wissen bereits Bescheid, über die nicht mehr zu erfüllenden Anforderungen im Pflegebereich, über die Überstunden und Zusatzdienste von Ärzten.

Aber nur ein kleiner Satz, ein bisschen Kommunikation mit Empathie oder gar Selbstreflexion bringt Menschen näher zusammen!

Und wo anders, wäre das nötiger als dort wo Menschen wieder Kraft brauchen, um an Körper, Geist und Seele zu gesunden?

Wir bieten vom 27.-29.Februar ein 3-Tages-Seminar zum Thema „Soziale Kompetenz“ an.

Informieren Sie sich unter www.coloursworld.de
 


das URS-Prinzip - Methoden zu mehr Selbstführung
09.12.2007
 

Wir haben sie immer dabei: die Facetten unseres Selbst!
Da gibt es das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen, die Selbstbestimmtheit, die Selbsteinschätzung, den Selbstwert. Diese Liste ließe sich ewig fortführen!
Am Anfang unseres Weges liegen diese Fähigkeiten wie ein ungeschliffener Diamant verborgen in Ihrem Inneren!
Verschüttet von den vielen Vorstellungen und Stimmen: „Du sollst, Du musst, Du darfst nicht“ hören wir die Stimme des Selbst nur ganz leise. Vielleicht heben wir nach und nach seine Werte!
Vielleicht auch nicht.
Wie gut Sie diese unterschiedlichen Selbst-Aspekte gehoben und entwickelt haben, entscheidet über die Strahlkraft Ihrer Persönlichkeit.

Die Strahlkraft Ihrer Persönlichkeit ist am Erfolg und an der Freude in Ihrem Leben ablesbar!
In allen Bereichen Ihres beruflichen und privaten Lebens.
Wunderbar, wenn diese Selbst-Aspekte bereits in alle Bereiche Ihrer Persönlichkeit hineinstrahlen. Wenn es Eckchen gibt, die sie noch heller möchten, nutzen Sie unser URS-Prinzip.

Lesen Sie hier mehr 

 


Unser emotionales Gehirn - wie schlau ist unser Bauch?
23.11.2007
 
Emotionen und Gefühle: Es gibt Menschen, die haben sie, häufig und intensiv, die ganze Palette. Von Freude über Trauer, von Zorn und Angst bis hin zu Groll und Begeisterung. Ein Emotionales Leben, welches einer Kajakfahrt durch einen Gebirgsfluss gleicht. Voll im Leben.

Und es gibt Menschen, die meinen sie hätten sie eher weniger. Sie treiben eher auf einem ordentlich gefassten Rhein-Main-Donau-Gefühls-Kanal durch das Leben. Je älter sie werden desto ruhiger und eintöniger wird die Wahrnehmung. Nur Gefühle mit sehr intensiven Qualitäten, wie z.B. der Schmerz nach einem Verlust eines Angehörigen treiben den Gefühlsdefensiven dann auch mal Tränen in die Augen.

Und es gibt die Bauchentscheider, in Sekundenbruchteilen werden Signale
 


Selbstführung und Teamführung - Niemand ist eine Insel
17.11.2007
 

„Alle ernsthaften Wagnisse beginnen im Inneren“ Eudora Weltly

Eine Nachwuchsführungskraft, Herr W, in der Pharma-Industrie übernimmt nun mehrere Abteilungen statt früher einer einzigen. Ihr Arbeitsumfang und die Aufgabenstellung ist nun um ein wesentliches komplexer geworden. Auf der einen Seite werden mehr Ausrichtung und dirigierende Führung an Unternehmenszielen verlangt, ein gleichzeitiges Loslassen der früheren Detailarbeit, in den noch selbst betreuten Projekten und auf der anderen Seite müssen Mitarbeiter schnell und ergebnisorientiert in neue Aufgabengebiete eingeführt werden. Nach den ersten Monaten wird Herrn W. schnell klar, dass er Schwierigkeiten in der Einschätzung seines eigenen adäquaten Führungsverhaltens wahrnimmt.

Wann ist eine stärkere Führung also ein dirigierendes und einflussnehmendes Vorgehen für einen neu einzuführenden Mitarbeiter gefragt? Und wann ein eher begleitendes Führen eines bereits kompetenten Projektverantwortlichen? Die Unterscheidung der gefragten Herangehensweise wird zur nervlichen Zerreisprobe. Herr W. merkt, dass er alleine mit analytischen Fähigkeiten hier keine Lösungen erzielt. Es erschöpft Ihn immer mehr und die Freude an der neuen Position weicht.

An dieser Stelle kommt er ins Coaching. Er befürchtet einen Mitarbeiter ein zuschränken, wenn er klare Arbeitsanweisungen gibt, und Ihm nicht wie früher den Handlungsfreiraum einräumt, eigenständige Konzepte zu erarbeiten. In mehreren Projekten hat der Mitarbeiter immer wieder Schwachstellen in der eigenen Konzeptionsarbeit gezeigt und wichtige Details übersehen. Trotzdem kann Herr W. sich in seiner Rolle als Führungskraft seinem Mitarbeiter gegenüber nicht klar positionieren.

Im Gespräch mit dem Coach hört Herr W. bereits die vorweggenommenen Argumente seines Mitarbeiters, gegen die er sich vermeintlich nicht durchsetzen kann. Er befürchtet zu viele Vorgaben zu machen und dem Mitarbeiter so zu wenig Freiraum einzuräumen. Lesen Sie hier weiter:
Das innere Team – oder niemand ist eine Insel

 


Nachdenkenswertes über Gerede und Getratsche
08.08.2007
 
Ein Kollege hatte über Herrn Federmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Federmann gekommen. Federmann stellte den Kollegen zur Rede.
„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun", versprach der Kollege.  „Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe".
Federmann sah seinen Kollegen ernst an. „Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen" erwiderte er. „Jedoch verlangt jede üble Nachrede ihre Sühne."
„Ich bin gerne zu allem bereit." sagte der Kollege zerknirscht.
Federmann erhob sich, ging in die Kantine und kam mit einer großen Tüte Popkorn zurück. „Tragen Sie diese Tüte Popcorn in unser Nachbargebäude, es ist nur hundert Meter entfernt." sagte er. „Dort öffnen sie die Tüte und kommen wieder hierher zurück, indem Sie unterwegs immer ein einzelnes Popcorn mal nach rechts, und mal nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil."
Der Kollege wunderte sich, aber er tat es. Als er wieder vor Federmann stand und ihm die leere Popcorntüte überreichte, fragte er: „Und der zweite Teil meiner Buße?"
„Gehen Sie jetzt wieder den Weg zu unserem Nachbargebäude zurück und sammeln Sie alle Popcorns wieder ein."
Der Kollege stammelte verwirrt: „Ich kann doch unmöglich all die einzelnen Popcorns wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eins hierhin und eins dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einsammeln?"
Federmann nickte ernst: „Sehen Sie! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?"
 


Das erschöpfte Ich - wie erkennen Sie einen Burnout Zustand?
26.07.2007
 

Die Belastungsgrenze ist erreicht

Mit einem 10 bis 12 Stunden Arbeitstag liegen deutsche Manager und Führungskräfte an Rang zwei hinter der Schweiz. Über 70 % der Manager arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche, davon jeder Fünfte sogar über 60 Stunden. Dies waren die Ergebnisse einer Kienbaum-Umfrage im Jahr 2002.

Für solche enormen Belastungen muss der Körper Höchstleistungen vollbringen, die häufig nicht ohne negative Folgen für die Gesundheit ausgehen. 80% aller Herzinfarkte sind stressbedingt und Manager zählen zur Risikogruppe Nummer eins. Burn-Out ist in aller Munde

Was ist Burn-Out?
Unter Burnout (engl.: to burn out = ausbrennen) verstand man ursprünglich die negativen Folgen der beruflichen (Über-) Beanspruchung mit gemütsmäßiger Erschöpfung, innerer Distanzierung und schließlichem Leistungsabfall. Oder - wie es früher beschrieben wurde -, ein "Stresssyndrom der helfenden Berufe" bzw. auf einen kurzen Nenner gebracht: "Die Folgen von schlechten Bedingungen, unter denen viele gute Leute tätig sind". Inzwischen handelt es sich um ein reichlich komplexes Beschwerde- bzw. Leidensbild, das zwar immer mehr Betroffene belastet, aber nur zögerlich Eingang in Wissenschaft und Lehre und damit in Beratung, Klinik und Praxis findet.

Burn-Out - der Symptomkomplex
Nachfolgend eine Kurzfassung der wichtigsten Krankheitszeichen, die auf ein Burnout-Syndrom hinweisen können: bitte lesen Sie hier weiter:

 


1.Ausbildungs-Baustein "Persönlichkeits-Analyse" ein voller Erfolg!
24.07.2007
 
Am letzten Wochenende fand der erste Ausbildungs-Baustein zur Coloursworld Persönlichkeits-Analyse statt. Ob wir eher eine rote durchsetzungskräftige Powernatur, oder eher ein grüner beziehungs-orientierter Teamplayer sind war für die Teilnehmer schon bald zu erschliessen. Wir haben die Bedeutungen der einzelnen Farben auf intuitive, spielerische Art erarbeitet, die Teilnehmer erlebten die Farbentspannung als sehr regenerierend und entspannend. Eine echte Hilfe für den stressigen Berufsalltag. Der Baustein war ein voller Erfolg, er findet das nächste Mal am 22.und 23.September statt.